Was ist kontaktlose logistik?

Kontaktlos bedeutet: Die Ware erreicht ihren Zielort zuverlässig, ohne dass sie vor Ort von einem Menschen entgegengenommen und der Empfang quittiert wird.

Übergang zwischen Zusteller und Empfänger neu denken

Was bedeutet dies nun für die Logistik und die Versorgung für Wirtschaft und Gesellschaft unter der Herausforderung, die Verbreitung des Virus so weit wie möglich einzudämmen? Wir müssen den Übergang zwischen Zusteller und Empfänger neu denken!

Um dem Virus die Möglichkeit zu nehmen, sich über neue Wirte weiterzuverbreiten, müssen wir die Infektionsketten und seinen Weg zu neuen Wirten unterbrechen. Dies kann gelingen, indem der Übergang zwischen Zusteller und Empfänger konsequent auf eine kontaktlose Zustellung umgestellt wird.

Kontaktlos bedeutet: Die Ware erreicht ihren Zielort zuverlässig, ohne dass sie vor Ort von einem Menschen entgegengenommen und der Empfang quittiert wird.

Mit dieser Umstellung entfällt der Sozialkontakt zwischen Zusteller und Empfänger. Damit wird das Risiko einer Tröpfcheninfektion vermieden. Zusätzlich entsteht keine Infektionsgefahr über Kugelschreiber oder Tablets und Scanner, da der Empfang nicht mehr quittiert werden muss. Der Zusteller oder Fahrer quittiert die Zustellung durch das Scannen der Ware bei Auslieferung. Damit werden Mitarbeiter und Zusteller gleichermaßen geschützt – aber auch Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Seniorenheimen, Kliniken und Hospizen. Denn die Mitarbeiter, die Waren und Verbrauchsmaterialien entgegen nehmen, haben mit weiteren Kollegen und/oder Bewohnern und Patienten Kontakt.

 

Logistik hat Schlüsselfunktion

Schulen, Kitas und Discotheken sind bereits geschlossen, Fußballspiele und andere Events sind abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben. Einzelne Städte haben zudem bereits die Schließung von Restaurants und Bars angeordnet. Die Grenzen vieler Länder sind geschlossen und die Länder haben Grenzkontrollen und Einreisestopps verhängt. Mit weiteren Maßnahmen ist vermutlich sehr zeitnah zu rechnen.

Trotz dieser drastischen Maßnahmen, muss die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Verbrauchsmaterialien zu jederzeit sicher gestellt sein. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen müssen Patienten und Bewohner versorgen können und wichtige Behandlungen und Operationen müssen durchgeführt werden können, damit unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem trotz der aktuellen Einschränkungen soweit wie möglich funktioniert.

Der Logistik kommt in dieser herausfordernden Situation eine besondere Schlüsselfunktion zu. Denn sie ist nichts weniger als die Lebensader, durch die die Waren und Produkte zu den Empfängern gelangen – ganz gleich, ob es sich um tägliche Verbrauchsmaterialien wie Seifen, Toilettenpapier oder Taschentücher handelt oder um Grundnahrungsmittel wie Mehl, Reis oder Nudeln. Aber auch die Versorgung mit Medikamenten, Ersatzteilen für medizinische Produkte wie Beatmungsgeräte oder Implantate, Inkontinenzartikel und vieles mehr, hängt von einer funktionierenden Logistik ab.

Ohne diese Lebensader ist eine Versorgung der Supermärkte, der Unternehmen oder der Kliniken und Pflegeeinrichtungen nicht möglich. Doch wie kann die Logistik unter diesen erschwerten Herausforderungen die Versorgung mit wichtigen Produkten und Gütern sicherstellen – und gleichzeitig ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten?

 

White paper

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